1/ Was ist Kaschmir?

Um die Bezeichnung „Kaschmir“ zu verdienen, muss diese kostbare und teure Faser aus Ziegenhaar stammen, dessen Durchmesser 19,5 Mikron nicht überschreitet. Zudem muss sie mindestens 30 % mehr Unterhaar als Oberhaar enthalten. Diese Besonderheit macht die Seltenheit und Qualität von Kaschmir aus.

2/ Kaschmir und Wasser: Ein Erfolgsduo

So überraschend es auch klingen mag, Kaschmir liebt Wasser. Einem mongolischen Glauben zufolge wird es umso schöner, je öfter man es wäscht. Bei Kontakt mit Wasser ziehen sich die Fasern zusammen und nehmen beim Trocknen ihre ursprüngliche Form wieder an, wie eine natürliche Regeneration, die ihnen Glanz und Weichheit zurückgibt. Dieses Phänomen reduziert auch die Bildung von Fusseln und erhält die Geschmeidigkeit des Kleidungsstücks. Um die Schönheit Ihrer Kaschmirartikel zu bewahren, waschen Sie diese regelmäßig gemäß unseren Empfehlungen in der Rubrik „Kaschmirpflege“ auf unserer Website.

3/ Ist Kaschmir hypoallergen?

Kaschmir ist lanolinfrei und eine hypoallergene Faser, die weder Reizungen noch Juckreiz verursacht. Mit seiner unvergleichlichen Weichheit kann es direkt auf der Haut getragen werden, was es zu einem idealen Material für empfindliche Haut macht.

4/ Woher stammt der Name „Kaschmir“?

Der Begriff „Kaschmir“ (oder englisch cashmere) hat seinen Ursprung in Indien, wo ein außergewöhnlich feiner Stoff aus dem Unterhaar von Kaschmir- und Tibetziegen gewebt wurde. Diese Ziegen, die in großer Höhe unter extremen Bedingungen leben, produzierten eine seltene und kostbare Wolle, insbesondere in der Region Kaschmir am Fuße des Himalayas.

5/ Welche Naturfarben hat Kaschmir?

Kaschmir gibt es in Rohform nur in drei Farbtönen: Weiß, Beige und Dunkelbraun. Bei Studio Cashmere8 wählen wir sorgfältig die feinsten, längsten und hellsten Fasern aus, um Kaschmir von unvergleichlicher Weichheit, tiefen Farben und dauerhafter Qualität zu gewährleisten.

6/ Wie viele Ziegen braucht man für einen Kaschmirpullover?

Eine einzige Ziege produziert jährlich nur etwa 100 Gramm verwertbares Unterhaar. Für einen zweifädigen Kaschmirpullover benötigt man also die Wolle von zwei Ziegen. Mit einer weltweiten Produktion von nur 7.000 bis 10.000 Tonnen pro Jahr, was lediglich 0,5 % der gesamten Wollproduktion ausmacht, bleibt Kaschmir ein seltenes und kostbares Material. Zudem schwankt sein Preis jährlich je nach Qualität und Erntemenge, wie bei jedem landwirtschaftlichen Rohstoff.

7/ Woher stammt die Kaschmirfaser?

Kaschmir stammt von der Ziege Capra Hisca, einer Rasse, die hauptsächlich auf den Hochebenen der Mongolei lebt. Um die eisigen Temperaturen von bis zu -40 °C im Winter zu überleben, entwickeln diese Ziegen ein dichtes Unterhaar unter ihrem dicken Fell, das sie vor Kälte, Wind und Schnee schützt. Im Frühling wird dieses Unterhaar auf natürliche Weise abgestoßen, und die mongolischen Hirten sammeln es sorgfältig mit über 200 Jahre alten, überlieferten Bürsttechniken. Diese außergewöhnliche Faser ist der Rohstoff von Studio Cashmere8.

8/ Ist Kaschmir feiner als unser Haar?

Kaschmir ist von außergewöhnlicher Feinheit: Seine Faser ist bis zu sechsmal feiner als menschliches Haar, was ihm eine unvergleichliche Weichheit verleiht.

9/ Wie erkennt man hochwertigen Kaschmir?

Nicht alle Kaschmire sind gleichwertig. Um einen außergewöhnlichen Kaschmir zu erkennen:

  • Fühlen Sie ihn an: Er sollte nicht zu weich oder übermäßig flauschig sein, da er mit der Zeit an Geschmeidigkeit und Weichheit gewinnt.
  • Betrachten Sie die Oberfläche: Wenn der Stoff von Anfang an zu viele Fusseln aufweist, kann dies auf die Verwendung von kurzen, weniger widerstandsfähigen Fasern hindeuten.
  • Prüfen Sie die Elastizität: Wenn Sie den Stoff leicht dehnen, sollte er schnell in seine ursprüngliche Form zurückkehren, was ein Zeichen für seine Qualität und Haltbarkeit ist.

10/ Was bedeutet die Fadenanzahl bei Kaschmir?

Die Fadenanzahl eines Kaschmirs bestimmt seine Dicke und sein Gewicht. Je mehr Fäden ein Modell hat, desto wärmer und dichter ist es. Dies beeinflusst jedoch nicht die Qualität der Faser, die sich in erster Linie auf ihre Feinheit und Länge stützt. Ein leichter und atmungsaktiver 2-fädiger Kaschmir kann das ganze Jahr über getragen werden, während 4-fädige oder dickere Stücke ideal für den Winter sind. Einige Modelle können bis zu 24 Fäden haben und bieten so höchsten Komfort für kälteste Temperaturen.